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Historisches Werneck: 19. Jahrhundert

Im Rahmen des 800-jährigen Jubiläums von Werneck (Ersterwähnung anno 1223) fand am 20.09.23 bereits der 5. Vortrag über die Geschichte Wernecks statt. Erneut konnte die Chefin des Organisationsteams, Edeltraud Baumgartl, an die 200 interessierte Zuhörer im Guddensaal von Schloss Werneck begrüßen.


Thema dieses Mal war das 19. Jahrhundert, aufgearbeitet und locker vorgetragen von Bernd Göbel, dem 1. Vorsitzenden des Historischen Vereins. Dieser hatte wieder viele interessante, aber auch amüsante Geschichten ausgegraben, wie die der unehelichen Kinder der Küchenmädchen des Schlosses, für die Großherzog Ferdinand III. von Toskana verantwortlich gewesen sein soll. Oder wie Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1815 auf seinem Weg nach Weimar bei Werneck auf russische Truppen traf. Aufgeräumt wurde ein für alle Mal (!) mit dem Gerücht, dass der Kronen-Wirt von Werneck dafür verantwortlich gewesen sei, dass im Jahre 1854 der Bahnhof in Waigolshausen und nicht in Werneck in Betrieb genommen wurde.


Weitere Themen waren u.a. das Ende des Hochstifts Würzburg 1802, die Gründung der Sparkasse Werneck 1839, die Auswanderungen verschiedener Familien nach Amerika, die jüdische Geschichte, „Moderne Zeiten“ (Telefon, Elektrizität, Wasserversorgung, die ersten Automobile) und die Landes- und Volksbeschreibung des Dr. Katzenberger. Darin kommen die Wernecker im Großen und Ganzen gut weg, ausgenommen beim Thema Baden…


Musikalisch aufgelockert wurde die Veranstaltung passend mit Stücken aus dem 19. Jahrhundert, dargeboten durch das Würzburger Waldhorn Quartett, ergänzt durch Christine Geiger (Klavier) und Johann Krebs (Cello). Die Bewirtung übernahm diesmal das Orga-Team in Eigenregie.


Text und Fotos: Manfred Fuchs



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